"Pressestimmen"  


Schwarzwälder Bote 23.06.03:

...konnte sich hören lassen...Ein besonderes Klangspektrum der Violine und der Akkordeonvariante Bajan sind für den argentinischen Komponisten Astor Piazzolla bezeichnend...Die Werke Piazzollas sind oft rhythmisch komplex und stellen hohe Ansprüche an Virtuosität und Einfühlungsvermögen der Interpreten. Als Musiker in der Synagoge begeisterten Jochen Brusch (Violine), Paul Müller (Kontrabass), Tatjana Kamil (Klavier) und Andrej Mouline (Bajan). Bei Stücken wie "Libertango" oder "Invierno Porteno" verstanden es die Musiker, eine Mischung aus Faszination, Sehnsucht und emotionaler Tiefe zu vermitteln...


Hohenzollerische Zeitung 25.06.03:

...Sanft und doch ungeheuer temperamentvoll: Die Tangueros bescherten dem Publikum in der Alten Synagoge ein wunderbares Konzert. Zugleich eröffneten sie den Kleinen Hechinger Kammermusikzyklus mit selten gespielten Kostbarkeiten...Es gibt kaum eine sinnlichere Musik als die Tangos von Astor Piazzolla. Und man kann sie auch kaum sinnlicher spielen als es das Quartett am Sonntag tat. Die Musiker von Tango-Komplott haben sowohl ganz zarte, lyrische wie auch rasante Stücke im Programm. Und beide Arten spielen sie absolut überzeugend. Ihre Ausdruckskraft nährt sich von technischem Können und spielerischer Leichtigkeit auf der einen sowie starkem, tiefem Gefühl auf der anderen Seite...


Esslinger Zeitung 22.11.03:

...Und dies alles in einem rhythmisch explosiven Rahmen mit sich biegenden und dehnenden Strukturen, die dennoch aber fest gehalten wurden dank der Sicherheit von Müller und Pianist Tilman Jäger. Piazzollas Ausdruckskraft war bei dieser Gruppe gut aufgehoben, so dass es keinem im sehr vollen JAK-Keller langweilig wurde und der Applaus öfters kein Ende nehmen wollte. Die Huldigungen galten vor allem Mouline, obwohl der sich gar nicht besonders in den Vordergrund spielte, aber die Schauer an Tönen, die er manchmal niederregnen ließ, beeindruckten zutiefst...


Nürtinger Zeitung 22.05.04:

...Bis in die hintersten Reihen war die Kreuzkirche gefüllt. ..Die Ausnahmemusiker führten das Publikum in ein Wechselbad der Gefühle und begeisterten mit Darbietungen voller Leidenschaft und Dramatik...Jedes Instrument sprach in den Tango-Stücken eine eigene Sprache...In den Passagen von "Tangata", in der die Instrumente im Gleichtakt behutsam schneller spielten und dabei stetig energischer wurden, bewiesen die Musiker hohe Präzision. Streckenweise nahmen sich Bass und Flügel stärker zurück und überliesen Violine und Akkordeon den Raum...Wenn dann Jäger die Melodien mit seinem Flügel aufnahm und mitsamt dem Bass wieder präsent wurde, schlug das Herz des Tango immer schneller...Wenn der Ausdruck dann seinen Höhepunkt erreicht hatte, ging das Ensemble in der Dramatik auf, die jedes einzelne Instrument zuvor mit aufgebaut hatte.

   
   
       

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